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Bildung und Wissenschaft

Seit dem Sommersemester 2007 hat das Bundesland Bayern bereits 300 bis 500 Euro Studiengebühren pro Semester für Universitäten und 100 bis 500 Euro für Fachhochschulen erhoben. Die Möglichkeiten sich von diesen Studiengebühren zu befreien sind überschaubar. Dazu gehören z.B. ein eigenes Kind, Studenten mit zwei Geschwister oder Härtefälle.
Universitäten in Baden-Württemberg erheben seit dem Sommersemester ebenfalls 500 Euro Studiengebühr pro Semester. Hier gibt es die Möglichkeit, die Gebühren auch in Raten abzubezahlen.

In Thüringen gibt es zwar seit 2005 Langzeitgebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester, die Einführung von pauschalen Studiengebühren für alle Studenten ist jedoch noch nicht entschieden. Ab dem Wintersemester 2007/08 kommen Verwaltungsgebühren in Höhe von 50 Euro pro Semester hinzu.
Hessen folgt ebenfalls im Wintersemester 2007/08 mit Studiengebühren bis zu 500 Euro pro Semester.

Es sind bislang in allen betroffenen Bundesländern Klagen eingegangen und Boykotte haben stattgefunden. Jedoch ohne Erfolg. Erste Klagen sind in Karlsruhe abgelehnt worden. Die Hamburger Kunsthochschule exmatrikulierte kurzer Hand 269 Studenten.

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Die Länder argumentieren dass die erhobenen Studiengebühren den Studenten wieder zu gute kommen. Es mangelt jedoch an Transparenz. In einer Umfrage von 5.000 Studenten von Marketing-Professor Voeth von Kiel bis Koblenz kam zu einem einhelligen Urteil. Die Studenten wünschen mehr Transparenz, wie die Gebühren eingesetzt werden. Nach dieser Umfrage ist aber auch ein Nord-Süd-Gefälle der Akzeptanz unter den Studenten zu sehen. Gerade im Süden scheinen die Studenten die Gebühren eher nachvollziehen zu können, was an einer höheren Transparenz der Universitäten liegt.